Projekte   

Neugestaltung der KZ-Gedenkstätte Bergen-Belsen - Wettbewerb  

Auslober: Land Niedersachsen – Staatliches Baumanagement Celle:

Architekten: Löweneck + Schöfer Architekten GmbH

Wettbewerb: 10 / 2002

Auszug aus dem Wettbewerbsbeitrag:

Der Zustand der Gedenkstädte Bergen-Belsen ist Ausdruck einer gesellschaftlichen  Verdrängung. Die Gesellschaft hat offensichtlich die in Brand Setzung der Lagerbaracken durch die britische Militärregierung dazu genutzt, um “Gras” (als Landschaft) über eine Auseinandersetzung mit dem Gelände wachsen zu lassen.

Der Weg der Namen
Auf der ehemaligen Lagerstrasse werden 3 Schienen in den Boden gelegt, zwischen den Schienen befindet sich für jedes Opfer eine Eisenplatte.
Die wenigen bekannten Namen der Opfer werden auf jeweils einem Schild geschrieben, die andern Schilder sind Platzhalter.

Grabungsfelder
Die vorgeschlagenen Grabungsfelder reißen Wunden in die Landschaft. Sie wollen aufdecken, sie erschweren eine vorgetäuschte Heilung, ein versuchtes Vergessen.

Wettbewerbsbeteiligte:

Landschaftsarchitekten: Dr. G. Bartholmai, Freising; Wolfram Höfer


  


 
 
 
 

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