Realisierungswettbewerb Ersatzneubau Badylon - Hallenbad, Dreifach-Turnhalle und Sportumkleiden in Freilassing (3. Preis)

Realisierungswettbewerb Erweiterung und Generalsanierung International Business College und BHAK/BHAS, Wien (3. Preis)

Realisierungswettbewerb Neubau Sport- und Freizeitbad in Freising (4. Preis)

Realisierungswettbewerb Hallen- und Freibad am Auedamm in Kassel (1. Preis)

Realisierungswettbewerb Stadthalle Buchen

Neubau Bildungs- und Kindereinrichtungen Br├╝nnen

Realisierungswettbewerb Erweiterung der Hochschule f├╝r angewandte Wissenschaften - Fachhochschule Deggendorf

Realisierungswettbewerb Neubau einer dreiteiligen Sporthalle mit Turnhalle in B├╝hl (1. Preis)

Realisierungswettbewerb Zentraler Operationsbereich im Universit├Ątsklinikum G├Âttingen (2. Preis)

Realisierungswettbewerb Sanierung und Erweiterung des LRA Mecklenburg - Strelitz

Neubau des B├╝rgerhauses in Ebsdorfergrund - Dreihausen (1. Preis)

Realisierungswettbewerb Neugestaltung der Gedenkst├Ątte Bergen - Belsen

Neubau Gemeindezentrum Neuhof (1. Preis)

Realisierungswettbewerb Hermann-Luppe-Schule in Frankfurt-Praunheim (Engere Wahl)

Realisierungswettbewerb Wendlandschule Dannenberg (Elbe)

Realisierungswettbewerb Schul- und Sportbauten, stadtteilzentrale Einrichtungen an der Permoserstra├če in Ingolstadt (Engere Wahl)

Realisierungswettbewerb Verwaltungs- / Akademiegeb├Ąude Handwerkskammer Schwaben (Ankauf)




Realisierungswettbewerb Neubau Sport- und Freizeitbad in Freising (4. Preis)

Auslober Freisinger Stadtwerke Versorgungs-GmbH
Architekten Löweneck + Schöfer Architekten GmbH
Landschafts-
architekten
t17 Landschafts-architekten München
Wettbewerb 07 / 2013 (4. Preis)
Fläche (BGF) ca. 8.500 m2 (Hallenbad)
ca. 5.900 m2 (Parkhaus)
Volumen (BRI) 39.300 m3 (Hallenbad)
16.950 m3 (Parkhaus)
Wasserflächen    830 m2 (Hallenbad)
1.190 m2 (Freibad neu)
1.200 m2 (Freibad Best.)
Baukosten ca. 20 Mio EUR netto
KG 300-700 als
Vorgabe der Auslobung
   
Durch die aus den Nutzungen abgeleitete Gliederung der Baumassen des Hallenbades wird eine angemessenen Maßstäblichkeit der Baukörper erreicht, welche der kleinteiligen Struktur der umgebenden Wohnbebauung entspricht.

Der strenge kubische Baukörperblock des Parkhauses bildet einen spannungsvollen Kontrast zur gegliederten Masse des Badgebäudes. Im dynamischen Bereich zwischen den beiden Baukörpern liegt wie selbstverständlich der neue Freibadzugang. Der Zugang zum Freibad erfolgt über eine gut proportionierte Fuge, das Hallenbad erhält im Bereich der süd-westlichen Straßenkreuzung einen repräsentativen Vorplatz. Die Erschließung vom öffentlichen Raum ist klar organisiert und für den Badebesucher einfach nachvollziehbar.

Alle Nutzungen werden direkt von einer zentralen Eingangshalle erschlossen. Für Schüler- und Vereine wird ein eigener Zugang im Bereich der Sammelumkleiden mit direkter Wegeführung zu Lehr- und Sportbecken angeboten.

Innerhalb des Gebäudes sind alle Funktionen der Badeplatte schwellenlos angeordnet.
Das Sauna- und Wellnessangebot liegt überwiegend im Obergeschoss, verfügt jedoch über barrierefreie und direkte Anbindungen in den Saunagarten auf beiden Ebenen. Die klare Gliederung der Nutzungsbereiche Gastronomie, Sport- und Freizeitbad und Sauna gewährleistet eine leicht verständliche, funktionale und kreuzungsfreie Besucherführung.

Durch die großzügige Anordnung von Oberlichtern in den Bad-, Sauna- und Umkleidebereichen sowie der Eingangshalle wird ein attraktives Ambiente und eine weitestgehend kunstlichtfreie Beleuchtung gewährleistet. Auch auf der Freizeitbadgalerie wird durch eine großflächig öffenbare Dachverglasung der Charakter einer "Sonneninsel" geschaffen.

Im Freibadgelände orientiert sich die Lage der Lärmschutzwände entlang der Grundstücksgrenzen an den Höhenvorgaben der Auslobung und den damit verbundenen Abstandsflächen. Die Höhe der Lärmschutzmaßnahmen kann voraussichtlich in der weiteren Planung reduziert werden, somit vergrößert sich dann die Freibadfläche.
 
Auszug aus der Preisgerichtsbeurteilung:

Der Entwurf positioniert das neue Bad kompakt im Süden des Grundstücks am Rabenweg. Zu den angrenzenden Wohngebieten wird ein angemessenes Vorfeld erzeugt.

Die beiden Eingänge (Hallenbad/Freibad) liegen richtig und sind durch Vorplätze akzentuiert. Durch die städtebauliche Setzung bleibt ein ausreichend großer Freibereich mit wichtigen Bestandsbäumen erhalten.

Die einzelnen Badbereiche sind voneinander gut getrennt und aufgrund der zentralen Eingangssituation auf kurzem Wege erreichbar.
Der Bereich Gastronomie mit externem, internem und Saunarestaurant ist gut gelöst. Der Kompaktheit des Baukörpers geschuldet entstehen nur sehr kleine Ruhezonen.
Der Sommerzugang zum Freibad ist ausreichend groß dimensioniert und richtig positioniert.
 
   
Wettbewerbsbeteiligte
Tragwerks-
planung
Reitz und Pristl IngGesellschaft mbH, Kassel
HLS/
Badewasser
IG Bannert mbH, Bremen
Bauphysik Peter Muthard IG mbH, Unterhaching
Visualisierung Rakete GmbH, München